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	<title>RUSPROM.DE</title>
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	<description>RUSsian PROMotion: Wirtschaft, Politik und Kultur im russischen Sprachraum</description>
	<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:36:25 +0000</pubDate>
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		<title>Schon wieder 25: Demonstranten pro Wahlergebnis so viele wie dagegen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[12.12.11. Moskau. Nach den Massendemonstrationen gegen die angeblichen Manipulationen der Wahlergebnisse bei den Duma-Wahlen am 11. Dezember 2011 wurden heute Demonstrationen der Anhänger des Präsidenten Medvedev und des Ministerpräsidenten Putin abgehalten, denen die Wahlmanipulationen vorgeworfen werden. Während die Demos am 11. Dezember auf dem Bolotnaja Platz (zu russisch: &#8220;Sumpfplatz&#8221;) abgehalten wurden, versammelten sich die Fans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>12.12.11. Moskau.</strong> Nach den Massendemonstrationen gegen die angeblichen Manipulationen der Wahlergebnisse bei den Duma-Wahlen am 11. Dezember 2011 wurden heute Demonstrationen der Anhänger des Präsidenten Medvedev und des Ministerpräsidenten Putin abgehalten, denen die Wahlmanipulationen vorgeworfen werden. Während die Demos am 11. Dezember auf dem Bolotnaja Platz (zu russisch: &#8220;Sumpfplatz&#8221;) abgehalten wurden, versammelten sich die Fans der Machtpartei heute auf der Maneschnaja Platz. Interessant sind die offiziellen Angaben zur Anzahl der Demonstranten. Heute wie gestern hätten sich jeweils 25.000 Menschen versammelt, auch wenn die Organisatoren der Demonstrationen gegen die angeblich manipulierten Wahlergebnisse von mehr als 150.000 Teilnehmer sprechen. Die dargestellte Parität der offiziellen Zahlenangaben scheint eine beschwichtigende Botschaft zu enthalten: schon wieder 25 - das klingt ja irgendwie gar nicht so spannend.</p>
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		<title>Parlamentswahlen in Russland - Putin und Medwedew geschwächt</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 21:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[4. Dezember 2011. Nach vorläufiger Auszählung der Stimmen bei den Wahlen ins russische Parlament - die Staatsduma - wird die &#8220;Partei der Macht&#8221; - die von Putin und Medwedew erschaffene &#8220;Einiges Russland&#8221; nicht die angestrebte Dreiviertelmehrheit erreichen.
Nach Auszählung von 38 % der Stimmzettel führt &#8220;Einiges Russland&#8221; mit rund 48 % der Stimmen an, &#8220;Kommunistische Partei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>4. Dezember 2011.</strong> Nach vorläufiger Auszählung der Stimmen bei den Wahlen ins russische Parlament - die Staatsduma - wird die &#8220;Partei der Macht&#8221; - die von Putin und Medwedew erschaffene &#8220;Einiges Russland&#8221; nicht die angestrebte Dreiviertelmehrheit erreichen.</p>
<p>Nach Auszählung von 38 % der Stimmzettel führt &#8220;Einiges Russland&#8221; mit rund 48 % der Stimmen an, &#8220;Kommunistische Partei der Russischen Föderation&#8221; (KPRF) erreichte knapp 20 %, die nationalistische &#8220;Liberal-Demokratische Partei Russlands&#8221; (LDPR) 13%, die der KPRF nahe stehende &#8220;Gerechtes Russland&#8221; rund 13 Prozent der Stimmen. Andere Parteien liegen unter 7% und werden somit die Eintrittshürde ins russische Parlament nicht schaffen.</p>
<p>Der russische Präsident Medwedew hat verlauten lassen, seine Partei werde in Koalition mit einer anderen Partei eintreten, um an der Macht zu bleiben. Nach Expertenmeinung könnte KPRF mit der Partei &#8220;Gerechtes Russland&#8221; in Koalition ein Gegengewicht bilden, da sie mit ihrem Stimmenanteil unter Umständen eine Sperrminorität bei Verabschiedung wichtiger Gesetze erreichen würden.</p>
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		<title>Präsidentschaftwahlen in Russland - Termin steht</title>
		<link>http://rusprom.de/2011/11/25/prasidentschaftwahlen-in-russland-termin-steht/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 07:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[25. November 2011. Moskau. Laut heute veröffentlichten Entscheidung des Föderationsrates werden die Wahlen des Präsidenten der Russischen Föderation am 4. März 2012 stattfinden. Der gesetzlich vorgesehene Termin wäre am 11. März 2012 und wurde vorgezogen, da 11. März 2011 auf einen Arbeitstag fällt. Der Präsident der Russischen Föderation wird zum ersten Mal für eine Amtszeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>25. November 2011. Moskau.</strong> Laut heute veröffentlichten Entscheidung des Föderationsrates werden die Wahlen des Präsidenten der Russischen Föderation am 4. März 2012 stattfinden. Der gesetzlich vorgesehene Termin wäre am 11. März 2012 und wurde vorgezogen, da 11. März 2011 auf einen Arbeitstag fällt. Der Präsident der Russischen Föderation wird zum ersten Mal für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Die Wahlen der Abgeordneten der Staatsduma finden, wie bekannt, am 4. Dezember 2011 statt.</p>
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		<title>Verfassungsgericht der RF: Alleinerziehende Mütter unkündbar</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:55:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[22.11.2011. Moskau. Das Verfassungsgericht der Russischen Föderation hat eine Gesetzesregelung für verfassungswidrig erklärt, die die Entlassung der im Staatsdienst beschäftigten alleinerziehenden Mütter zulässt, deren Kinder noch nicht das Alter von 14 Jahren haben. So wurde über die Klage einer betroffenen Mutter entschieden, die sich auf die Regelung im Arbeitsrecht berufen hatte, die die Entlassung alleinerziehender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>22.11.2011. Moskau.</strong> Das Verfassungsgericht der Russischen Föderation hat eine Gesetzesregelung für verfassungswidrig erklärt, die die Entlassung der im Staatsdienst beschäftigten alleinerziehenden Mütter zulässt, deren Kinder noch nicht das Alter von 14 Jahren haben. So wurde über die Klage einer betroffenen Mutter entschieden, die sich auf die Regelung im Arbeitsrecht berufen hatte, die die Entlassung alleinerziehender Mütter mit Kindern unter 14 Jahren im gewerblichen Sektor untersagt.</p>
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		<title>Russlands Parlament verabschiedet Staatshaushalt 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[22.11.2011. Moskau. In dritter Lesung wurde heute in der Staatsduma das Gesetz über den Staatshaushalt für 2012 und für die Planperiode 2013 und 2014  verabschiedet. Für das Gesetz stimmten 300 Duma-Abgeordnete, dagegen 78 - bei Null Enthaltungen. Im Vorfeld der Dumawahlen am 4. Dezember 2011 stimmten die Kommunisten gegen das Budget, das nur unzureichende Ausgaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>22.11.2011. Moskau.</strong> In dritter Lesung wurde heute in der Staatsduma das Gesetz über den Staatshaushalt für 2012 und für die Planperiode 2013 und 2014  verabschiedet. Für das Gesetz stimmten 300 Duma-Abgeordnete, dagegen 78 - bei Null Enthaltungen. Im Vorfeld der Dumawahlen am 4. Dezember 2011 stimmten die Kommunisten gegen das Budget, das nur unzureichende Ausgaben für die Entwicklung des Agrarsektors, der eigenen Industrie sowie des Bildungswesens und anderer Sozialbereiche vorsehen soll. Das Haushaltsdefizit wird für die Jahre 2012, 2013 und 2014 auf dem Nivea von bzw. 1,5%, 1,6% und 0,7% des geschätzten Bruttosozialprodukts prognostiziert. Vergleichsweise in Deutschland wird das Defizit im Staatshaushalt für das laufende Jahr mit 0,6% prognostiziert, nach 3,1 % im Vorjahr. Die dem Haushalt der Russischen Föderation zugrunde liegende Inflationsrate schwankt für die kommenden drei Jahre zwischen 5,0% und 6,0%.</p>
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		<title>Nordstream wird in Betrieb genommen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 08:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[WIRTSCHAFT]]></category>

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		<description><![CDATA[8. November 2011. Greifswald. In Anwesenheit der Bundeskanzlerin Merkel und des russischen Präsidenten Medwedew soll heute in nah Greifswals gelegenen Lubmin die Ostsee-Gasleitung in Betrieb genommen werden. Über 1224 Kilometer werden auf diesem Weg bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland (Wyborg) nach Deutschland befördert werden. Der russische Riese Gazprom hat an dem Projekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>8. November 2011. Greifswald. </strong>In Anwesenheit der Bundeskanzlerin Merkel und des russischen Präsidenten Medwedew soll heute in nah Greifswals gelegenen Lubmin die Ostsee-Gasleitung in Betrieb genommen werden. Über 1224 Kilometer werden auf diesem Weg bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland (Wyborg) nach Deutschland befördert werden. Der russische Riese Gazprom hat an dem Projekt 51 Prozent.</p>
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		<title>Im Vorfeld der Dumawahlen: Mehr Geld für Soldaten</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[07.11.2011. Moskau. Bereits ab 1. Januar 2012 werden die Einkommen russischer Soldaten und Offiziere um durchschnittlag 150 bis 200 Prozent steigen. Ein etsprechendes Gesetzt wurde vom Präsidenten Medwedew unterzeichnet. Mit der Verdreifachung der Besoldung werden die Einkünfte der Soldaten zukünftig in etwa bei der Hälfte der Besoldung in der US-amerikanischen Armee liegen. Die Renten pensionierter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>07.11.2011. Moskau. Bereits ab 1. Januar 2012 werden die Einkommen russischer Soldaten und Offiziere um durchschnittlag 150 bis 200 Prozent steigen. Ein etsprechendes Gesetzt wurde vom Präsidenten Medwedew unterzeichnet. Mit der Verdreifachung der Besoldung werden die Einkünfte der Soldaten zukünftig in etwa bei der Hälfte der Besoldung in der US-amerikanischen Armee liegen. Die Renten pensionierter Soldaten werden ab Anfang 2012 ebenso sprunghaft ansteigen - um 50% bis 70%. Unter anderem kann diese Entscheidung unter dem Gesichtspunkt gewertet werden, dass am 4. Dezember 2011 die Wahlen in das russische Parlament, die Staatsduma, stattfinden.</p>
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		<title>Gerechtes Russland beklagt Behinderungen der Wahlkampagne</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 19:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[20. Oktober 2011. Moskau. Der Fraktionschef der Partei &#8220;Gerechtes Russland&#8221; Sergej Mironov habe heute seine Wahlkampfveranstaltung in der Russischen Staatsuniversität für innovative Technologien und Unternehmertum nicht durchführen können, so die Mitteilung auf der Website des Abgeordneten der Staatsduma mironov.ru.
Das mit den Jura-Studenten der Moskauer Universitäten geplante Treffen sei  von der Leitung der Universität einen Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>20. Oktober 2011. Moskau</strong>. Der Fraktionschef der Partei &#8220;Gerechtes Russland&#8221; Sergej Mironov habe heute seine Wahlkampfveranstaltung in der Russischen Staatsuniversität für innovative Technologien und Unternehmertum nicht durchführen können, so die Mitteilung auf der Website des Abgeordneten der Staatsduma mironov.ru.</p>
<p>Das mit den Jura-Studenten der Moskauer Universitäten geplante Treffen sei  von der Leitung der Universität einen Tag vor dem Termin abgesagt worden. Der Grund soll ein &#8220;Anruf von oben&#8221; gewesen sein, in dem der Universität empfohlen worden sei, den Abgeordneten nicht zu empfangen, heißt es in der Mitteilung.</p>
<p>Wie Mironov in seinem Blog das Geschehene kommentierte, versuchten die politischen Gegner des &#8220;Gerechten Russlands&#8221; damit eine Atmosphere der Angst zu schüren. &#8220;Nachdem uns der Zugang zu staatlichen Massenmedien - u.a. zu Fernsehkanälen -  verwehrt wurde, hindert man uns inzwischen am direkten Kontakt mit den Menschen&#8221;.</p>
<p>In der Russischen Föderation ist die Wahlkampagne für die für Anfang Dezember 2011 anberaumte Parlamentswahl angelaufen. Die Präsidentschaftswahlen sind für das Frühjahr  2012 geplant.</p>
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		<title>KPRF-Chef Gennadij Sjuganov mit Vortrag in Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 22:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[19.10.2011. Berlin. Gennadij Sjuganov, Chef der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF), präsentierte heute in Berlin seine Sicht der weltweiten Finanzkrise, die katastrophale Lage Russlands 20 Jahre nach Perestrojka sowie die Problemlösungen, die die &#8220;neue Linke&#8221; anzubieten hat.
Das Versagen des liberalen kapitalistischen Modells sei inzwischen für alle begreifbar, sagte der Parteichef in seinem Vortrag bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>19.10.2011. Berlin.</strong> Gennadij Sjuganov, Chef der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF), präsentierte heute in Berlin seine Sicht der weltweiten Finanzkrise, die katastrophale Lage Russlands 20 Jahre nach Perestrojka sowie die Problemlösungen, die die &#8220;neue Linke&#8221; anzubieten hat.</p>
<p>Das Versagen des liberalen kapitalistischen Modells sei inzwischen für alle begreifbar, sagte der Parteichef in seinem Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Außwärtige Politik e.V.. Die von Geldgier getriebenen Börsenhaie und Lenker der global agierender Konzerne hätten die Welt in ein einziges Megacasino verwandelt und die Realwirtschaft in den Ruin getrieben. Russlands Wirtschaft sei von der Krise besonders hart getroffen worden, mit einer getrübten Perspektive, sollten sich die Preise für Rohstoffe infolge der in den Industrieländern drohenden Rezession deutlich nach unten bewegen, erklärte Gennadij Sjuganov.</p>
<p>20 Jahre nach der Perestrojka sei Russlands Wirtschaft weitestgehend von den Rohstoffexporten abhängig, deren Erlöse für den  Import von minderwertigen Lebensmitteln verwendet werden würden, während 40 Millionen Hektar Agrarland brachlägen. Während früher in Russland 1.000 Traktoren an einem Tag vom Band liefen, stelle diese Zahl heute die Jahresproduktion aller Traktorenwerke im ganzen Land dar. Das Land habe ganze Industriezweige wie Maschinenbau und Elektronik verloren und stehe neben horrender Arbeitslosigkeit vor einer demografischen Katastrophe. So z.B. gebe es in Russland heute nur halb so viele  8-jährige Kinder wie 18-jährige Jugendliche, was in 10 Jahren die Halbierung der Anzahl der  Jugendlichen bedeute. Gennadij Sjuganow präsentierte die Eckdaten des Modernisierungsprogramms seiner Partei für Russland, das unter anderem den Wiederaufbau der Landwirtschaft, der Industrie und des Gesundheits- und Bildungssystems vorsieht und  auf die Verstaatlichung strategischer Unternehmen des Landes und stärkere staatliche Regulierung der Wirtschaft setzt.</p>
<p>Bei der anstehenden Parlamentswahl in Russland in anderthalb Monaten hofft der Parteichef der russischen<br />
Kommunisten auf eine faire Stimmenauszählung, die die KPRF durch die Ausbildung und Entsendung  von 500.000 eigenen Wahlbeobachtern sicherstellen will. Gennadij Sjuganov hielt seinen Vortrag in Berlin auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und hieß die Beteiligung freiwilliger Wahlbeobachter aus Deutschland willkommen.</p>
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		<title>Kommunistische Partei Russlands für gleichen Medienzugang im Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 17:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[POLITIK]]></category>

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		<description><![CDATA[19. Oktober 2011. Moskau. Die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) fordert von den Leitern der drei staatlichen Fernsehsender ein Interview mit dem Parteichef Gennadij Sjuganov durchzuführen. Der stellvertretende Vorsitzende des Zentralkomitees der KPRF Ivan Melnikov habe heute die Journalisten über diese Forderung unterrichtet, so das Portal www.president2012, das sich für unabhängige Ratings für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>19. Oktober 2011. Moskau.</strong> Die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) fordert von den Leitern der drei staatlichen Fernsehsender ein Interview mit dem Parteichef Gennadij Sjuganov durchzuführen. Der stellvertretende Vorsitzende des Zentralkomitees der KPRF Ivan Melnikov habe heute die Journalisten über diese Forderung unterrichtet, so das Portal www.president2012, das sich für unabhängige Ratings für die Präsidentschaftskandidaten einsetzt. Melnikov verwies auf das Interview in den Fernsehkanälen &#8220;Pervij Kanal&#8221;, &#8220;Rossia-1&#8243; und &#8220;NTW&#8221;, in dem der amtierende Ministerpräsident Vladimir Putin den Zuschauern erklärte, dass die Arbeit des Präsidenten Medvedev und von ihm selbst die des sowjetischen KP-Chefs Breschnev übertreffen soll. Meljnikov wittert in einer solchen Darstellung Wahlkampfwerbung zugungsten der Partei &#8220;Einiges Russland&#8221;, die Putin und Medvedev anführen. Der Dumaabgeordnete verlangte nach einem Ausgleich beim Zugang zu den staatlichen Medien. Der Kampf um die Gunst der Wähler in den Duma-Wahlen, die bereits Anfang Dezember stattfinden, ist inzwischen in vollem Gange.</p>
]]></content:encoded>
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